Ja, genau dafür sind Wärmepumpen-Anlagen ausgelegt – das gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb der Anlage zu jeder Zeit.
Wärmepumpe in Reinickendorf – vom Fachbetrieb aus Heiligensee
Was ist eine Wärmepumpe – und funktioniert sie auch im Berliner Winter?

Sechs gute Gründe für eine Wärmepumpe
Schluss mit Öl und Gas
Niedrigere Betriebskosten
Alles aus einer Hand
Heizen und Kühlen mit einem Gerät
Zukunftssicher nach GEG
Mehr Wert für Ihre Immobilie
Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus? Fünf Fragen, die wir vorher klären

01 Wie warm muss Ihr Heizwasser sein?
Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Eine Fußbodenheizung ist ideal, aber auch mit Heizkörpern funktioniert es – oft reicht es schon, einzelne Räume nachzurüsten. Wir messen das, statt es zu schätzen.
02 Wo kann das Außengerät stehen – und was sagt der Nachbar dazu?
In der Kleinhaussiedlung Hermsdorf oder bei den Doppelhäusern in Lübars stehen die Häuser dicht beieinander. Dann wird die Frage nach dem Aufstellort schnell zur Frage nach dem Schallschutz und den Abstandsregeln. Wir kennen diese Grundstückszuschnitte und finden in aller Regel eine Lösung, die technisch funktioniert und nachbarschaftlich sauber bleibt – notfalls mit Schallschutzhaube oder verlegtem Aufstellort.
03 Liegt Ihr Haus in einem Erhaltungsgebiet?
Reinickendorf hat gleich vier städtebauliche Erhaltungsgebiete: Frohnau, die Kleinhaussiedlung Hermsdorf, Am Wiesenende in Lübars – und die Borsigsiedlung, die bei uns in Heiligensee praktisch um die Ecke liegt. Dort sind bauliche Veränderungen am Gebäude genehmigungspflichtig, und das betrifft ein sichtbares Außengerät durchaus. Wir klären das im Vorfeld mit Ihnen ab, damit die Anlage nicht nach der Montage zum Problem wird.
04 Haben Sie eine Photovoltaikanlage – oder planen Sie eine?
Eigener Solarstrom und Wärmepumpe ergänzen sich gut. Auch wenn die PV-Anlage erst später kommt, sollte die Wärmepumpe schon heute darauf vorbereitet sein. Das kostet bei der Installation fast nichts und spart später den Umbau.
05 In welchem Zustand sind Dämmung und Heizkörper?
Ein Haus muss für eine Wärmepumpe nicht frisch saniert sein – das ist einer der hartnäckigsten Irrtümer. Häufig genügen einzelne Maßnahmen. Welche das sind, sagen wir Ihnen ehrlich, auch wenn dabei herauskommt, dass wir Ihnen erst einmal etwas anderes empfehlen.
In fünf Schritten zu Ihrer Wärmepumpe
Sie schildern uns kurz Ihre Situation, telefonisch oder über das Formular. Wir sagen Ihnen direkt, ob und wie es bei Ihnen sinnvoll ist. Kostenlos und unverbindlich.
Dauer: ca. 15 Minuten
Wir sehen uns Ihr Haus an, prüfen Heizkörper, Vorlauftemperatur und den möglichen Aufstellort. Auf dieser Grundlage berechnen wir die Heizlast nach Norm. Eine über den Daumen gepeilte Auslegung ist die häufigste Ursache für später zu hohe Stromrechnungen – nach zwanzig Jahren in denselben Straßen wissen wir meist schon beim Hinsehen, worauf bei einem Haus zu achten ist.
Dauer: ein Termin, ca. 1–2 Stunden
Sie erhalten ein Angebot zur Wärmepumpe sowie eine Auskunft zur Höhe der möglichen Förderung.
Dauer: ca. wenige Tage
Wir bauen die alte Heizung aus, installieren die Wärmepumpe und passen das Heizsystem an.
Dauer: ca. 2–4 Tage
Nach der erfolgreichen Installation erhalten Sie eine umfassende und verständliche Einweisung durch unser geschultes Fachteam. Wir erklären Ihnen alle wichtigen Funktionen, damit Sie Ihr neues System von Anfang an optimal, effizient und energiesparend nutzen können. Selbstverständlich beantworten wir dabei auch all Ihre individuellen Fragen zur täglichen Bedienung und den besten Einstellungen.
Dauer: ca. 1–2 Stunden
Wir sehen uns Ihr Haus an, prüfen Heizkörper, Vorlauftemperatur und den möglichen Aufstellort. Auf dieser Grundlage berechnen wir die Heizlast nach Norm. Eine über den Daumen gepeilte Auslegung ist die häufigste Ursache für später zu hohe Stromrechnungen – nach zwanzig Jahren in denselben Straßen wissen wir meist schon beim Hinsehen, worauf bei einem Haus zu achten ist.
Dauer: ein Termin, etwa 1–2 Stunden
Wir sind Fachpartner von Viessmann
Weitere Zulieferanten
So viel Förderung ist für Sie drin

Praxisbeispiel:
Häufige Fragen zur Wärmepumpe
Funktioniert eine Wärmepumpe auch in einem Altbau?
Ja, in den allermeisten Fällen. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die Vorlauftemperatur, die Ihr Heizsystem braucht. Viele Häuser aus den 1930er- bis 1970er-Jahren in Reinickendorf lassen sich problemlos umrüsten, oft ohne Komplettsanierung. Manchmal genügt der Tausch einzelner Heizkörper.
Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Moderne Geräte liegen im Betrieb etwa auf dem Niveau eines leisen Kühlschranks, gemessen in einigen Metern Abstand. Wichtiger als der Datenblattwert ist der Aufstellort: Reflektierende Wände und Ecken zwischen zwei Gebäuden verstärken den Schall deutlich. Wir planen den Standort deshalb immer vor Ort, nicht am Schreibtisch.
Welchen Abstand muss ich zum Nachbargrundstück einhalten?
In Berlin gilt seit 2024 ein Abstandsflächenprivileg für Wärmepumpen, die maßgebliche Grenze ist aber der Schallschutz nach TA Lärm. In den engen Siedlungslagen in Hermsdorf oder Lübars ist das der eigentlich kritische Punkt. Wir prüfen das im Rahmen der Planung und dokumentieren es – das erspart Ihnen Diskussionen im Nachhinein.
Mein Haus liegt in einem Erhaltungsgebiet. Geht das trotzdem?
In der Regel ja, es braucht aber Vorbereitung. In Frohnau, der Borsigsiedlung Heiligensee, der Kleinhaussiedlung Hermsdorf und Am Wiesenende in Lübars sind bauliche Veränderungen genehmigungspflichtig. Je nach Lage bieten sich ein weniger sichtbarer Aufstellort oder eine Erdwärmesonde ganz ohne Außengerät an. Wir klären die Situation mit Ihnen ab, bevor etwas bestellt wird.
Wie hoch ist die Förderung wirklich?
Aktuell bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten, mindestens 30 Prozent. Der Rest hängt davon ab, welche Heizung Sie ersetzen und wie hoch Ihr Haushaltseinkommen ist.
Wie lange dauert der Einbau?
Bei einem Einfamilienhaus üblicherweise fünf bis sieben Tage.
Wird das Warmwasser noch richtig heiß?
Was kostet eine Wärmepumpe?
Für ein Einfamilienhaus liegen die Gesamtkosten meist im mittleren fünfstelligen Bereich, abzüglich Förderung deutlich darunter. Eine seriöse Zahl können wir Ihnen erst nach dem Vor-Ort-Termin nennen – Pauschalpreise aus dem Internet gehen bei der Abrechnung fast immer nach oben.
Brauche ich einen hydraulischen Abgleich?
Ja, er ist Voraussetzung für die Förderung und außerdem sinnvoll: Ohne ihn läuft die Anlage dauerhaft ineffizienter als nötig. Bei uns ist er Teil der Inbetriebnahme.
Muss die Wärmepumpe gewartet werden?
Einmal jährlich ist zu empfehlen – für die Lebensdauer, die Effizienz und in vielen Fällen auch für die Herstellergarantie.
Lohnt sich die Kombination mit einer Photovoltaikanlage?
Ja, die beiden ergänzen sich gut. Auch wenn die PV-Anlage erst später kommt, sollte die Wärmepumpe darauf vorbereitet werden – nachträglich ist es aufwendiger.